Sport & Spiel

Was macht eigentlich Slawa Bykov? Gottéron-Legende bleibt Freiburg eng verbunden

Slawa Bykov gehört bis heute zu den grössten Namen in der Geschichte von Fribourg-Gottéron. Mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Ankunft in Freiburg ist der frühere Weltklasse-Center der Region weiterhin eng verbunden. Bykov lebt seit vielen Jahren in der Schweiz, wirkt als Botschafter des Klubs und seiner Stiftung und war auch 2026 wieder bei mehreren Gottéron-Anlässen präsent. Besonders emotional war der Frühling 2026. Als Gottéron erstmals Schweizer Meister wurde, schloss sich für viele Freiburger Fans ein jahrzehntelanger Kreis. Bykov selbst war mit Andreï Khomutov in den 1990er-Jahren dreimal bis in den Final vorgestossen, der Titel blieb dieser Generation aber verwehrt. Beim Meisterjubel trug Julien Sprunger später ein altes Bykov-Trikot und holte damit die vielleicht grösste Klublegende symbolisch nochmals mitten in die Feierlichkeiten zurück. Auch sportlich bleibt Bykov in der Geschichte kaum zu übertreffen. In 263 Qualifikationsspielen für Gottéron erzielte er 200 Tore und bereitete 330 weitere vor. 530 Punkte in nur acht NLA-Saisons entsprechen einem Schnitt von mehr als zwei Punkten pro Spiel. Über alle Wettbewerbe hinweg stehen für ihn 651 Punkte in 332 Partien im Freiburger Trikot.

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Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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Genève empfängt Meister Fribourg – Derby mit viel Druck

Genève-Servette empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr Fribourg-Gottéron zum Westschweizer Duell in Les Vernets. Beide Teams sind durchzogen in die neue National-League-Saison gestartet, Genève hat sich mit dem 4:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers zuletzt aber erstmals befreit. Fribourg reist als amtierender Meister mit fünf Punkten aus vier Spielen an. Die Genfer stehen nach vier Partien bei vier Punkten und einem Torverhältnis von 10:15. Auf die Niederlagen gegen Lugano, Ajoie und die ZSC Lions folgte am Dienstag endlich der erste Sieg. Fribourg kommt auf fünf Punkte und 10:10 Tore. Die Freiburger gewannen gegen Lausanne und zuletzt nach Penaltyschiessen in Davos. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, von denen wir vor Saisonbeginn deutlich mehr erwartet haben. Genève-Servette haben wir auf Rang 6 eingestuft, Fribourg-Gottéron als Titelverteidiger auf Rang 4. Noch hat keines der beiden Teams seinen Rhythmus vollständig gefunden.

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Schweizer Basketball startet ins Wochenende – 85 Teams greifen in NLB und NL1 an

Im Schweizer Basketball beginnt an diesem Wochenende der breite nationale Meisterschaftsbetrieb. In der National League B und der NL1 starten bei Männern und Frauen insgesamt 85 Teams in die Saison 2026/27. Besonders im Fokus steht GC Zürich, das in der NLB sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen als Titelverteidiger antritt. Den Auftakt machen am Freitag die Männer. In der NLB kämpfen 17 Mannschaften um die Playoff-Plätze, während in der NL1 gleich 33 Teams in drei regionalen Gruppen antreten. Am Samstag folgen die Frauen mit 16 NLB- und 19 NL1-Mannschaften. Damit beginnt für zahlreiche Schweizer Klubs die wichtigste Phase der Saison. Während in der NLB der direkte Kampf um Aufstieg, Playoffs und Titel im Mittelpunkt steht, dient die NL1 gleichzeitig als wichtige Entwicklungsstufe für ambitionierte Vereine und Nachwuchsteams.

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Walser entscheidet Final-Reprise – Gottéron bezwingt Davos im Penaltyschiessen

Fribourg-Gottéron gewinnt die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals beim HC Davos mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Jan Dorthe bringt die Freiburger im Powerplay in Führung, Brendan Lemieux gleicht noch im ersten Drittel aus. Nach 65 Minuten ohne weiteren Treffer entscheidet Samuel Walser den Shootout mit dem zehnten Penalty. Davos besitzt über weite Strecken mehr Spielanteile und beendet die Partie mit einem deutlichen Schussplus von 45:30. Doch Gottéron-Goalie Ludovic Waeber hält den Meister immer wieder im Spiel. Calle Andersson und Dominik Egli treffen zudem nur die Latte. Für den HCD ist es trotz einer deutlichen Leistungssteigerung die dritte Niederlage in Serie. Gottéron feiert dagegen nach den Niederlagen in Biel und Rapperswil seinen ersten Auswärtssieg der Saison und nimmt zwei Punkte aus der VAT Arena mit.

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Davos empfängt Gottéron: Beide Teams suchen den Weg zurück zum Sieg

Der HC Davos und Fribourg-Gottéron stehen am Dienstagabend bereits unter Zugzwang. Beide Teams haben nach drei Spielen der neuen National-League-Saison erst einen Sieg auf dem Konto und wollen ab 19.45 Uhr in der Davoser VAT Arena eine Reaktion zeigen. Davos ist mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die Meisterschaft gestartet. Danach folgte jedoch ein schwieriges Wochenende: Zunächst verloren die Bündner beim SC Bern mit 2:5, einen Tag später setzte es zuhause gegen den EV Zug eine deutliche 2:6-Niederlage ab. Damit kassierte der HCD in den letzten beiden Partien elf Gegentore. Fribourg-Gottéron weist nach drei Runden ebenfalls einen Sieg und zwei Niederlagen auf. Die Freiburger verloren zum Auftakt in Biel 2:4, schlugen danach Lausanne vor eigenem Publikum mit 4:2 und mussten sich am Samstag bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 2:3 geschlagen geben. Entsprechend geht es in Davos für beide Mannschaften darum, den Anschluss nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren.

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HC Davos sucht gegen Gottéron die Reaktion nach zwei klaren Niederlagen

Der HC Davos steht bereits früh in der neuen National-League-Saison vor einem wichtigen Heimspiel. Nach zwei deutlichen Niederlagen in Serie empfangen die Bündner am Dienstagabend Fribourg-Gottéron in der VAT Arena. Vor allem defensiv muss sich der HCD steigern, nachdem er in den vergangenen beiden Partien insgesamt elf Gegentore kassiert hat. Davos war mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers erfolgreich in die Meisterschaft gestartet. Danach folgte jedoch ein 2:5 beim SC Bern, ehe der EV Zug am Samstag in Davos gleich mit 6:2 gewann. Damit steht der HCD nach drei Partien bei drei Punkten. Auch Gottéron reist nicht mit einer makellosen Bilanz nach Graubünden. Die Freiburger verloren zum Auftakt in Biel mit 2:4, schlugen danach Lausanne mit 4:2 und mussten sich am Samstag den Rapperswil-Jona Lakers mit 2:3 geschlagen geben. Beide Teams stehen damit vor dem direkten Duell unter Zugzwang.

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Wetter vollendet Lakers-Wende – Rapperswil schlägt Meister Gottéron 3:2

Die Rapperswil-Jona Lakers haben ihren ersten Sieg der neuen National-League-Saison gefeiert. Die St. Galler drehen gegen Meister Fribourg-Gottéron einen frühen 0:2-Rückstand und gewinnen zuhause mit 3:2. Gian-Marco Wetter erzielt in der 48. Minute den entscheidenden Treffer. Fribourg startet deutlich besser und geht durch einen Doppelpack von Sandro Schmid mit 2:0 in Führung. Tyler Moy bringt die Lakers kurz vor der ersten Pause zurück ins Spiel, ehe Nicklas Jensen unmittelbar nach Wiederbeginn im Powerplay zum 2:2 trifft. Wetter sorgt schliesslich im Schlussdrittel erstmals für eine Rapperswiler Führung. Für die Lakers ist die Reaktion besonders wertvoll. Nach dem 3:4 nach Verlängerung gegen Kloten und dem 3:6 am Freitag bei Ambri-Piotta holen sie im dritten Meisterschaftsspiel erstmals zwei beziehungsweise drei? Nein: erstmals drei Punkte und den ersten Sieg überhaupt. Gottéron kassiert dagegen die zweite Niederlage der jungen Saison.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Schweiz liegt nach Niederlagen von Wawrinka und Stricker 0:2 zurück

Die Schweiz steht im Davis-Cup-Duell mit Brasilien vor einer schwierigen Aufgabe. Dominic Stricker unterlag João Fonseca nach gewonnenem Startsatz mit 6:4, 3:6, 2:6, anschliessend verlor Stan Wawrinka gegen Gustavo Heide mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6. Damit führt Brasilien nach dem ersten Tag in Rio de Janeiro mit 2:0. Stricker verlangte dem Weltranglisten-29. Fonseca zunächst alles ab und sicherte sich den ersten Satz. Der Brasilianer steigerte sich danach aber deutlich und drehte die Partie in zwei Stunden. Wawrinka war wenig später sogar nahe am zweiten Schweizer Punkt: Der 41-Jährige gewann den ersten Satz und führte im Tiebreak des zweiten Durchgangs 4:1, ehe Heide sechs Punkte in Serie holte und später nach insgesamt 2:37 Stunden den Sieg perfekt machte. Die Schweiz benötigt am Samstag nun drei Siege in Serie, um doch noch in die Davis-Cup-Qualifiers 2027 einzuziehen. Zunächst sind Jakub Paul und Stricker im Doppel gegen Orlando Luz und Rafael Matos vorgesehen. Bereits vor dem Duell hatten wir über Fonsecas schwierige Vorbereitung und das Auftaktspiel gegen Stricker berichtet.

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Seiler entscheidet Meisterabend – Gottéron schlägt Lausanne 4:2

Fribourg-Gottéron feiert einen emotionalen ersten Heimabend als amtierender Schweizer Meister mit einem Sieg. Nach der Zeremonie für den historischen Titel bezwingen die Drachen den Lausanne HC mit 4:2 und holen damit ihre ersten Punkte der neuen National-League-Saison. Simon Seiler erzielt sechs Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 3:2. Dabei geht zunächst Lausanne in Führung. Ahti Oksanen erzielt in der 10. Minute den ersten Saisontreffer der Waadtländer, doch Gottéron reagiert schnell: Jan Dorthe gleicht vier Minuten später nach Vorarbeit von Christoph Bertschy zum 1:1 aus. Unmittelbar nach der ersten Pause nutzt Marcus Sörensen ein Freiburger Powerplay und bringt den Meister erstmals in Führung. Vor dem Spiel hatte Gottéron nochmals seinen historischen ersten Meistertitel gefeiert. Klublegenden und frühere Captains waren in der BCF Arena anwesend, ehe Julien Sprunger und der ehemalige Präsident Hubert Waeber das Meisterbanner unter das Hallendach zogen. Sportlich war nach der 4:2-Auftaktniederlage beim EHC Biel eine Reaktion gefordert – und diese gelang in einem turbulenten Schlussdrittel.

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Amenda fehlt gegen Nottingham – Nati-Einsatz nach Wadenverletzung offen

Aurèle Amenda wird Coventry City am Samstag im Premier-League-Spiel bei Nottingham Forest fehlen. Trainer Frank Lampard hat inzwischen bestätigt, dass sich der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger eine Wadenverletzung zugezogen hat und medizinisch genauer untersucht wird. Damit ist wenige Tage vor dem ersten Nations-League-Spiel der Schweiz auch seine Teilnahme am Nati-Zusammenzug offen. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt. Er musste in der 12. Minute ausgewechselt werden und konnte den Platz nur mit Unterstützung verlassen. Zunächst war noch unklar, ob Knöchel oder Wade betroffen waren, inzwischen bestätigte Lampard eine Verletzung an der Wade. Ein Scan soll nun Aufschluss über die Schwere und die zu erwartende Ausfallzeit geben. Für die Schweiz kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot von Murat Yakin für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Bereits unmittelbar nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden gegen Aston Villa war sein Einsatz beim kommenden Nati-Zusammenzug fraglich. Die bestätigte Wadendiagnose verschärft diese Unsicherheit nun zusätzlich.

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Davis Cup: Fonseca vor Stricker-Duell noch nicht bei 100 Prozent

Dominic Stricker bekommt zum Auftakt des Davis-Cup-Duells gegen Brasilien eine unerwartete Chance. Brasiliens Topspieler João Fonseca kehrt nach rund einem Monat Wettkampfpause zurück und räumt vor seinem ersten Einsatz offen ein, körperlich noch nicht dort zu sein, wo er gerne wäre. Der Weltranglisten-29. hat wegen Beschwerden im Bauchbereich sogar die US Open verpasst. Stricker trifft am Freitag ab 20.00 Uhr Schweizer Zeit in der Farmasi Arena von Rio de Janeiro auf Fonseca. Auf dem Papier ist der Unterschied beträchtlich: Der 20-jährige Brasilianer steht auf ATP-Rang 29, Stricker wird derzeit als Nummer 262 geführt. Doch Fonseca hat seit Mitte August kein reguläres Turnier mehr bestritten und erst vergangene Woche wieder mit dem Tennistraining begonnen. Für die Schweiz könnte gerade das Auftakteinzel enorm wichtig werden. Ein Erfolg Strickers würde den Druck vor der zweiten Partie auf Brasilien erhöhen, in der Gustavo Heide auf Stan Wawrinka trifft. Für Wawrinka ist das Duell in Rio gleichzeitig der letzte Davis-Cup-Auftritt seiner Karriere. Die Schweiz kämpft am Freitag und Samstag um den Einzug in die Qualifiers 2027.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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Boteli und Britschgi erstmals dabei – Yakin baut Nati um

Murat Yakin leitet nach der Weltmeisterschaft den angekündigten Umbau der Schweizer Nationalmannschaft ein. Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen erstmals im Aufgebot der A-Nati, während Zachary Athekame und Alvyn Sanches zurückkehren. Insgesamt berief der Nationaltrainer 25 Spieler für die ersten vier Partien der neuen Nations-League-Kampagne. Besonders im Fokus steht Boteli. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für höhere Aufgaben empfohlen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Genfer klar für die Schweizer Nationalmannschaft entschieden und einen möglichen Verbandswechsel zur Demokratischen Republik Kongo ausgeschlossen. Nun folgt erstmals das Aufgebot für Yakins A-Team. Auch auf der rechten Abwehrseite beginnt eine neue Phase. Nach dem Rücktritt von Silvan Widmer erhält Parma-Verteidiger Britschgi seine erste Chance. Athekame gehört ebenfalls wieder zum Aufgebot, nachdem er bereits früher zum Kreis der A-Nati gehört hatte, aber noch ohne Einsatz geblieben ist. Mit Sanches kehrt zudem ein weiterer junger Spieler zurück, der bislang drei Testländerspiele für die Schweiz bestritten hat.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM

Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz. Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten. Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.

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