Bauen in geschützten Ortsbildern: Wie moderne Ergänzungen respektvoll gelingen
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein architektenwelt.com Architektur Bau bauenaktuell.ch Bauwerke Denkmalpflege denkmalpflege-schweiz.ch Denkmalschutz Fassade handwerker24.ch Haus, Garten & Einrichtung Hausbau hometipp.ch Immobilien Innenarchitektur Inspiration Konzeption Landschaftsarchitektur Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Renovation Sanierung Schweiz Schweiz Themen Tipps Trends Verbreitung wohnenaktuell.ch
Historische Ortskerne, gewachsene Dorfstrukturen und charakteristische Quartiere leben von mehr als einzelnen alten Gebäuden. Strassenräume, Plätze, Gärten, Dachlandschaften, Mauern, Sichtbeziehungen und die Abfolge von bebauten und unbebauten Flächen bilden gemeinsam ein Ortsbild. Wer in einem solchen Umfeld neu baut, erweitert oder umbaut, arbeitet deshalb an einem räumlichen Gefüge, dessen Qualität oft über Generationen entstanden ist. Moderne Architektur kann darin ihren Platz finden – wenn sie den Bestand präzise liest, statt ihn zu kopieren oder zu ignorieren. In der Schweiz bildet das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung ISOS eine wichtige Planungsgrundlage. Es dokumentiert rund 1’200 Ortsbilder von nationaler Bedeutung und beurteilt unter anderem räumliche, architekturhistorische und Lagequalitäten. Das Inventar bedeutet kein allgemeines Bauverbot. Die konkrete rechtliche Wirkung eines Projekts ergibt sich aus Bundesrecht, kantonalen und kommunalen Vorschriften, Nutzungsplanung, Schutzzonen, Inventaren sowie den Bedingungen des einzelnen Standorts. Genau deshalb sollte die Auseinandersetzung mit dem Ortsbild bereits beginnen, bevor ein Entwurf seine endgültige Form erhält.
Weiterlesen