CHL

Gottéron verspielt drei Führungen gegen Mannheim

Fribourg-Gottéron kassiert in der Champions Hockey League die zweite Heimniederlage innerhalb von drei Tagen. Der Schweizer Meister verliert in der BCF Arena gegen Adler Mannheim mit 3:4, obwohl er gleich dreimal in Führung liegt. Patrick Brown erzielt in der 53. Minute den entscheidenden Treffer für die Deutschen. Jan Dorthe bringt Gottéron bereits in der 2. Minute mit 1:0 in Führung, Nick Mattinen gleicht wenig später aus. Jacob de la Rose sorgt 18 Sekunden vor der ersten Pause im Powerplay für das 2:1. Nach Leon Gawankes erneutem Ausgleich trifft Yannick Rathgeb im zweiten Drittel ebenfalls in Überzahl zum 3:2 – doch nur 56 Sekunden später stellt Mattinen mit seinem zweiten Tor wieder auf Gleichstand. Für die Mannschaft von Roger Rönnberg ist es nach dem 2:4 gegen Pilsen bereits die zweite Niederlage an diesem CHL-Heimwochenende. Zuvor war Gottéron mit zwei Auswärtssiegen perfekt in den Wettbewerb gestartet, darunter dem spektakulären 3:1 gegen Klagenfurt mit drei Powerplay-Toren innert 67 Sekunden. Nach vier Partien stehen die Freiburger bei sechs Punkten.

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Sandro Schmid steht vor Comeback gegen Pilsen

Fribourg-Gottéron erhält kurz vor dem Start der National League eine wichtige Verstärkung aus dem eigenen Kader zurück. Sandro Schmid steht nach seiner schweren Knieverletzung unmittelbar vor dem Comeback. Der 26-jährige Stürmer soll bereits am Freitag im Champions-League-Spiel gegen den HC Pilsen wieder eingesetzt werden können. Schmid absolvierte am Donnerstag das Mannschaftstraining erstmals wieder ohne das rote Trikot, das ihn während der Aufbauphase vor Körperkontakt geschützt hatte. Damit hat der Freiburger einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zurück in den Spielbetrieb gemacht. Noch vor wenigen Tagen war ein konkreter Termin offen. Bei Gottéron arbeitete Schmid zuletzt weiterhin an seiner Rückkehr nach der Knieverletzung. Nun deutet alles auf ein Comeback beim dritten CHL-Spiel der Saison hin.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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